Integrative Cafés – Orte bürgerschaftlichen Engagements von Menschen mit geistiger Behinderung

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Menschen mit geistiger Behinderung sind aktive Bürgerinnen und Bürger. Sie reden mit, entscheiden mit. Und sie handeln mit. Für viele heißt Teilhabe heute auch, sich bürgerschaftlich engagieren zu können und in Initiativen mitzuarbeiten, die ihnen wichtig sind.
Zum Beispiel in ihrem Café.
Integrative Caféprojekte bieten gute Möglichkeiten für die ehrenamtliche Mitarbeit von Menschen mit geistiger Behinderung: Der Service für die Gäste ist anspruchsvoll, kommunikativ und macht Spaß. Im Café begegnen sich die unterschiedlichsten Menschen. Und vielleicht entwickelt sich aus dem Engagement sogar ein regulärer Arbeitsplatz…

Doch wie baut man solche Projekte auf? Wie fängt man an und wie geht’s dann weiter? Von wem lässt sich Unterstützung erwarten, und wie kann man Hindernisse überwinden?
Lebenshilfe aktiv, die Beratungs- und Koordinierungsstelle Freiwilligenengagement in der Bundesvereinigung, und BRIDGE, das Inklusionsprojekt des Landesverbands Baden-Württemberg, hatten herzlich eingeladen zum Café-Workshoptag am 9. Oktober 2009 in der Akademie Himmelreich in Kirchzarten im Schwarzwald.

Und über 50 höchst interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in's Himmelreich gekommen. Sehen Sie selbst... 

Impressionen vom Café-Workshoptag

 
 
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Die Workshops

Reinhold Stubenrauch und Frieder Bosswick

Café und noch viel mehr
von Reinhold Stubenrauch, Geschäftsführer des BUNI-Treffs gGmbH, und Frieder Bosswick, der in der Druckerei der WfbM arbeitet und in seiner Freizeit ehrenamtlich in der BUNI-Cafeteria-Gruppe.
Das Kurs- und Veranstaltungsprogramm im Nürnberger BUNI-Treff, der Freizeit- und Kulturstätte der Lebenshilfe und der Werkstatt für Behinderte, wird komplett von Menschen mit und ohne Behinderung getragen. Dreh- und Angelpunkt dort ist das integrative Café.
Hier (pdf - 1 MB) können Sie die Präsentation im Workshop anschauen.


Manuela Sebastian

Café mit vereinten Kräften
von Manuela Sebastian, Mitarbeiterin der Lebenshilfe Herrenberg und ehrenamtliche Vorsitzende von „Die kleine Börse“ e.V.
„Die kleine Börse“ ist ein Kooperationsprojekt von verschiedenen Gruppierungen und Vereinen in Herrenberg (z. B. Lebenshilfe, Kirchengemeinden, Hilfsorganisationen). Gemeinsam wurde eine ehrenamtlich betriebene integrative Café- und Begegnungsstätte geplant, die auch für Menschen mit geringeren finanziellen Möglichkeiten attraktiv sein soll.
Hier (pdf - 770.7 KB) gibt es das Material aus Frau Sebastians Workshop.


Tobias Horst, Roman Bellgardt und Gisela Fritsch

Besondere Cafés mitten „im Normalen“
von Gisela Fritsch, Mitarbeiterin der Lebenshilfe Buxtehude und ehrenamtliches Vorstandsmitglied von VIBUX e.V., und Tobias Horst und Roman Bellgardt, die seit über zwei Jahren ehrenamtliche Café-Mitarbeiter sind und nun durch das Persönliche Budget die Chance sehen, dort reguläre Arbeitsplätze zu übernehmen
In ehrenamtlicher Arbeit betreibt der Verein zur Integration behinderter Menschen in Buxtehude und Umgebung VIBUX ein integratives Pausen-Café in einem (Regel-)Schulzentrum und eine integrative Cafeteria in der Volkshochschule.
Die Präsentation des Teams zu VIBUX finden Sie hier (pdf - 254 KB), die zum Persönlichen Budget/betriebliche Berufsbildung der Lebenshilfe Buxtehude hier (pdf - 46.3 KB). Die Konzeption zur ambulanten Berufsbildung der Lebenshilfe Buxtehude ist hier (pdf - 41.7 KB) zu lesen. Sie lehnt sich an das von der Bundesarbeitsgemeinschaft Unterstützte Beschäftigung www.bag-ub.de erstellte Konzept für einen ambulanten Berufsbildungsbereich an, das hier (pdf - 515.2 KB) dokumentiert ist.

 
Logo Lebenshilfe mit Link zu www.lebenshilfe.de
 
 
BRIDGE

„BRIDGE“ – Brücken bauen in die Gemeinde, Projekt des Landesverbands Baden-Württemberg der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V.,

 
 

Um integrative Cafés geht es in dem Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten. Auch unser Workshoptag wird hier (pdf - 201.9 KB) erwähnt.

 
 
 
 

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